Herbstzeit – Erntezeit

Meine Tochter brachte mir vor ein paar Tagen eine handvoll Walnüsse von einem Walnussbaum in ihrem Schulhof mit. Wieviel Spass machte es, diese harten Schalen zu knacken und dann lustvoll die Leckerei auszupulen und zu genießen.

Meine Mutter sagte mir immer „Walnüsse sind gut für das Gehirn“, erinnert die Fruchtform doch an die Form eines menschlichen Gehirns.

Tatsächlich finde ich im Ayurveda Fachbuch „Heilpflanzen im Ayurveda“ den Verweis auf die Wirkung als Stärkungsmittel bei generellen Schwächezuständen und als nerventonisierend.

Die Griechen sahen in den Walnüssen eine Speise der Götter. Das gefällt mir ;-)

Der Duft der Walnussblätter galt im Mittelalter als reinigend und so wurden die Krankenzimmer damit ausgeräuchert, genau wie mit Weihrauch und Wacholder. Aber auch in Form von Tee, Umschlägen oder Teilbädern finden die Nuss und die Blätter ihre Anwendung.

In Ghee abgebratene Nüsse können bei trockenem Husten angewendet werden.

Ich persönlich liebe die Nüsse als Ersatz für Hackfleisch (die Nüsse hacken und abbraten, wie sonst das Fleisch…köstlich zu Zucchininudeln) oder zu Walnusslaibchen verarbeitet.

Und für die Naschkatzen, so wie ich ;-)

Walnusstorte mit Ahornsirup (Rezept siehe unter Tipps und Neuigkeiten / Ernährung)

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